dima
  • sewing screens

    videoinstallation on 3 screens / 280 cm x 150 cm / 16´20´´/ 2017
    „In der jüngst entstandenen Videoinstallation sewing screens, die auf drei großen Leinwänden das Vernähen von und Hantieren mit Stoff zeigt, kommt dem Sichtbarmachen eine wesentliche Rolle zu. Aus drei verschiedenen Blickwinkeln wird die Herstellung der drei Bildträger wiedergegeben, auf die die Videoarbeit schließlich projiziert wird. Die Dauer der Videos entspricht dabei der realen Produktionsdauer der Leinwände, die Handlung ist rein auf den Prozess des Nähens beschränkt. Die immer wieder ins Bild gerückte Hand der Künstlerin ist als Verweis auf die Produzentin zu sehen, es wird hier ein Teil der Bildproduktion sichtbar, der normalerweise den Betrachtenden nicht zugänglich ist. Die Kombination des Bildes - der Nahaufnahmen des Zusammenschiebens und Zurechtrückens der Stoffbahnen, wenn sie in die Nähmaschine eingezogen werden - und des materiellen Bildträgers vor Ort - der fertig genähten Leinwände - vermittelt eine gleichzeitig optische wie haptische Wahrnehmung.“ Anna Stuhlpfarrer, 2018 (In: Eikon #101)
    „In the recently created video installation sewing screens, which shows sewing and working with materials on three large screens, the restoration of visibility again has a major role to play. The manufacture of the three image carriers, onto which the video work is ultimately projected, is produced from the three different points of view. The length of the video corresponds tot he actual time taken to produce the screens and the action is limited purely to the sewing process. The artist´s hand, which repeatedly comes into view, is to be seen as a reference to the producer; here a part of the image production is visible, which is not normally accessible to the viewers. The combination of image - the close-ups of pressing the lenghts of material together and their adjustment when they are pulled into the sewing machine - with the material image carrier on site- the finished sewn screens- conveys both an optical and a tactile perception.“ - Anna Stuhlpfarrer, 2018 (In: Eikon #101)