dima
  • to grasp. carnal thoughts

    series of 3 / C-Print, steel frame / 191 cm x 138 cm / 2017
    Die haptische Wahrnehmung der Leintücher und Bettdecken, die sich täglich in unseren Körper als eine gefühlte Erinnerung einschreibt, wird in „to grasp. carnal thoughts“ visuell übersetzt. Die visuelle Transformation eines taktilen Gefühls und einer körperlichen Erinnerung in ein Bild geschah durch einen Handscanner. Dabei wurde das eigene Bett dafür Stück für Stück mit abgetastet. So hielt der Apparat nicht nur die haptische Materialität der Stoffe sondern auch die subjektive Berührungsabfolge fest. Es ein Prozess, der die Perspektive der Hand einnimmt und so ein Bild entstehen lässt das vielmehr nach der Logik der Berührung als der Logik des Blicks funktioniert. So gibt es keine Zentralperspektive sondern vielmehr eine Vielzahl an Blickpunkten. Gleichzeitig wurde das Sujet dekontruiert in einzelne Fragmente, die nachher analog zu der subjektiven Erinnerung digital zusammencollagiert wurden.
    In „to grasp. carnal thoughts“ the haptic perception of blankets and bed sheets which inscribe themselves each day in our body as a sensual memory is transformed into a picture. This visual transformation of a bodily feeling was made with hand-held scanner (which was traditionally used in libraries to reproduce text). The own bed was scanned piece by piece, not only capturing materiality of the fabrics but also the subjective movement of my own hand. It is a process assuming the perspective of the hand itself, creating a picture that functions by the logic of touch instead of the logic of the look. Thus there is no central perspective but rather a multitude of glimpses. At the same time the bed was deconstructed into fragments which were set together again on the analogy of my own memory.